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Daten- und Informationsgetriebene Wertschöpfung

Ziel des Events ist es, Unternehmen die Möglichkeit von Daten- und Informationsgetriebene Wertschöpfung aufzuzeigen und die verschiedenen Aspekte und Voraussetzungen für zukünftige Businessentscheidungen anhand verschiedener Branchenbeispiele wie z.B. Logistik, Produktion und andere zu demonstrieren.

Partner dieses Events sind der Österr. Gewerbeverein, der VÖSi, der Verband für Elektrotechnik und Maschinenbau (angefragt) und auch anderen Instituten.

Programmbeirat:

  • Dr. Theodorich Kopetzky (SCCH)
  • Dr. Klaus Pirklbauer (SCCH)
  • Univ.-Prof. Mag. Dr. Helmut Zsifkovits (Montanuniversität Leoben, BVL Bundesvereinigung Logistik)
    Österreich
  • Und weitere

 

Was sind datengetriebe Geschäftsmodelle überhaupt?

Eine treffende Definition wurde von BITKOM veröffentlicht und beschreibt, dass Geschäftstätigkeiten sich von der realen in die virtuelle Welt transformieren. Menschen können sich leichter austauschen und vernetzen, um innovative Ansätze und Ideen zu entwickeln, die zu sektor- und branchenübergreifenden Veränderungen führen. Mit anderen Worten durch Digitalisierung werden wirtschaftliche Handlungen und Wettbewerbssituationen radikal verändert (Hecker et al. 2016). Dabei sind Investitionen und Experimentierbereitschaft essentiell, um neue Märkte und Marktbereiche, sowie Innovationen zu erforschen (Tiedemann 2019).

 

Folgende drei Entwicklungen spielen eine große Rolle zur Betreibung von datengetriebenen Geschäftsmodellen:

  • Maschen, Dienste und Sensoren stellen Information bereit.
  • Durch verbesserte Speichertechnologie werden Daten effektiver und kostengünstiger gespeichert und verarbeitet.
  • Das digitale Netzwerk erleichtert die Verteilung der Daten an verschiedene Treiber wie, zum Beispiel, an die Cloud. Datengetriebene Geschäftsmodelle sind global anwendbar und auf keine Region begrenzt.

 

Zielgruppe: Business und IT Entscheider, New Business und Prozessmanager, Data Analysten, IT Strategie, Controlling, Finanzen, Datenmodellierung und EAM, aus verschiedensten Branchen wie Industrie, Logistik, Transport, Produktion und anderer Branchen wie Finanzen, Gemeinwirtschaft, IT Industrie, Start Ups

 

Agenda


Matthias Rippert

  • Intelligente, vernetzte Produkte bei Griesser: Integration als digitaler Jungbrunnen für das Traditionsunternehmen
  • Digitale Ökosysteme realisieren am Beispiel National Express und Trainline: Mehr Wachstum durch Integration in andere Plattformen


Theodorich Kopetzky

Das von 2018 bis 2020 durchgeführte Leitprojekt Connecting Austria mit 13 Projektpartnern aus Wirtschaft und Forschung hatte als Hauptziel die evidenzbasierte Generierung von Bewertungsgrundlagen für die Evaluierung der Wirkungen energieeffizienter teilautomatisierter LKW-Platoons. Das Projekt zeichnete sich dadurch aus, dass es die Infrastruktur- und parametrisierte Verkehrsperspektive bei teilautomatisierten LKW- Platoons einbezog und ampelgeregelte Kreuzungen vor und nach Autobahnauf-/abfahrten berücksichtigte. Im Rahmen dieses Vortrags wird am Beispiel der ampelgeregelten Kreuzung gezeigt, welche Daten in diesem Kontext vorhanden sind bzw. wie diese generiert werden können und wie diese Daten in Folge genutzt werden können.



Helmut Zsifkovits

Es geht um den Wert der Daten, um die Transparenz in der Supply Chain zu erhöhen. Gezeigt werden Anwendungsbeispiele aus der Logistik, die neue Technologien nutzen (z. B. Cloud-Plattformen mit Sharing Services u. a.) Die Potentiale durch Datenanalytik liegen auch in der Produktion und im innerbetrieblichen Materialfluss.



Stefan Craß

Stefan Craß vom Austrian Blockchain Center (ABC), dem COMET-Kompetenzzentrum für innovative Forschung im Bereich Blockchain und verwandter Technologien, gibt einen Überblick zu Blockchains und ihren Einsatzmöglichkeiten zur Verbesserung der Wertschöpfung in Unternehmen. Blockchains werden aktuell in erster Linie mit dezentralen Zahlungssystemen und Investment-Hypes in Verbindung gebracht. Allerdings eignen sich Blockchain-Technologien auch für eine Vielzahl weiterer Anwendungen, die eine Kooperation unterschiedlicher Akteure erfordern. Technische Eigenschaften wie Dezentralisierung, Fälschungssicherheit und Transparenz sorgen für Vertrauen zwischen allen Beteiligten, ohne dass eine zentrale Vermittlungsinstanz erforderlich ist. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Blockchains in Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden können. Blockchains können dabei eine bessere Vernetzung mit Partnern und Kunden sowie eine effizientere Nutzung von Daten ermöglichen. Exemplarisch werden u.a. Anwendungen im Supply Chain Management betrachtet.