4. IT-Enterprise Architecture Management (EAM) Hybrid Konferenz 2022

27.04.2022
4. IT-Enterprise Architecture Management (EAM) Hybrid Konferenz 2022
Papers:
  • Impact von CBDCs auf die Enterprise Architecture einer Bank - Claus Hintermeier (ZKB – Zürcher Kantonalbank)
  • IT-Management bei Gebrüder Weiss – Welchen Beitrag leistet eigentlich die Architektur? - Andreas Fleischer (Gebrüder Weiss), Christian Höllwieser (BOC)
  • Erfahrungsbericht zur Digitalisierungs-und Automatisierungsstrategie DB Cargo AG - Marc Otto Dillenburg (DB Systel Gmbh), Andreas Feldner (DB Cargo AG)
  • Time to Value: Einführung einer neuen modernen EA-Lösung und der damit verbundene Mehrwert - Pujan Shadlau (Wiener Stadtwerke)
  • Sukzessiver Aufbau einer Enterprise-Architektur anhand konkreter Projekttreiber, Demand Management und Datenintegration - Carsten Dehner (VIG – Vienna Insurance Group), Rüdiger Bartold (ifb Group)
  • Wert schaffen: Das unternehmensweite Datenmodell als Enabler für Loose Coupling - Leonard Ammerer (Wien Energie GmbH)
  • Data Mesh, Data Fabric & Co–das Ende monolithischer Architektur-Konzepte? - Herbert Sroka (Denodo)
  • How We Learned to Stop Worrying and Love the Data - Taras Demyanets (Erste Digital GmbH), Mathias Frey (Erste Group Bank AG)
  • EAM gezielt weiterentwickeln–Assessment, Handlungskonzept und Roadmap- ping zum »EAM der Zukunft« - Ernst Tiemeyer (IT-Consultant)
  • Best Practices zur Modellierung von Business Capabilities - Daniela Reimelt (Concordia Versicherung)
Videos:
  • Konferenz Highlights
  • EAM Award Highlights
  • EAM Award live
  • Impact von CBDCs auf die Enterprise Architecture einer Bank - Claus Hintermeier (ZKB – Zürcher Kantonalbank)
  • IT-Management bei Gebrüder Weiss – Welchen Beitrag leistet eigentlich die Architektur? - Andreas Fleischer (Gebrüder Weiss), Christian Höllwieser (BOC)
  • Erfahrungsbericht zur Digitalisierungs-und Automatisierungsstrategie DB Cargo AG - Marc Otto Dillenburg (DB Systel Gmbh), Andreas Feldner (DB Cargo AG)
  • Time to Value: Einführung einer neuen modernen EA-Lösung und der damit verbundene Mehrwert - Pujan Shadlau (Wiener Stadtwerke)
  • Sukzessiver Aufbau einer Enterprise-Architektur anhand konkreter Projekttreiber, Demand Management und Datenintegration - Carsten Dehner (VIG – Vienna Insurance Group), Rüdiger Bartold (ifb Group)
  • Ihr EA Programm verdient mehr! - Peter Brünenberg (MEGA International)
  • Wert schaffen: Das unternehmensweite Datenmodell als Enabler für Loose Coupling - Leonard Ammerer (Wien Energie GmbH)
  • Data Mesh, Data Fabric & Co – das Ende monolithischer Architektur-Konzepte? - Herbert Sroka (Denodo)
  • How We Learned to Stop Worrying and Love the Data - Taras Demyanets (Erste Digital GmbH), Mathias Frey (Erste Group Bank AG)
  • EAM gezielt weiterentwickeln – Assessment, Handlungskonzept und Roadmapping zum »EAM der Zukunft« - Ernst Tiemeyer (IT-Consultant)
  • Best Practices zur Modellierung von Business Capabilities - Daniela Reimelt (Concordia Versicherung)
Roadmapping in der Praxis
Thomas Abele
In Zeiten weltweiten Wettbewerbs mit sich rasant ändernden Wettbewerbsbedingungen, ist es für Unternehmen von enormer Bedeutung, neue Informationen bzw. neues Wissen über Märkte, Kundenanforderungen und technologische Potentiale früh zu erkennen und abzustimmen. Potenzielle Innovationen müssen anschließend in einem strukturierten und methodischen Prozess schnell zur Anwendung gebracht werden. Welchen Nutzen hierbei Roadmapping stiften kann und welche Herausforderungen sich stellen, wird anhand der Studie „Roadmapping in Practice“ sowie Best Practice Beispielen diskutiert.
Best Practices zur Modellierung von Business Capabilities
Daniela-Carmen Reimelt
Business Capabilities (Geschäftsfähigkeiten) sind Bausteine der Unternehmensarchitektur. Sie zeigen, was ein Unternehmen kann oder können sollte bzw. wie gut ist das Unternehmen auf Veränderungen (Markt, Kunde, Trends) vorbereitet, welche Fähigkeiten sind für ein erfolgreiches Geschäftsmodell strategisch relevant. Damit das Business Capability Modell als „Werkzeug“ etabliert werden kann, ist es wichtig, dass nicht nur Architekten, sondern weitere Beteiligte aus dem Unternehmen damit arbeiten und einen Nutzen darin sehen. Die Methodik und Werkzeuge für die Modellierung der Capabilities spielen dabei eine entscheidende Rolle.
EAM gezielt weiterentwickeln – Assessment, Handlungskonzept und Roadmapping zum »EAM der Zukunft«
Ernst Tiemeyer
Um EAM im Unternehmen zukunftsorientiert und outcome-gesteuert auszurichten, bedarf es Konzepte und Maßnahmen, die eine kontinuierliche Weiterentwicklung der EA-Handlungsfelder und der Ist-Organisation sicherstellen.
Ausgehend von einem durchgeführten EA-Assessment wird in dem Vortrag aufgezeigt, wie Sie ein Handlungskonzept entwickeln können, mit dem Sie den aktuellen EA-Reifegrad Ihres Unternehmens signifikant erhöhen. Dieses Konzept liefert Ihnen Empfehlungen und Maßnahmen, die zeitnah durchgeführt werden können.Zur erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen hat sich die Vereinbarung einer Roadmap bewährt. Dabei werden konkrete Aktionsfelder fixiert und vereinbart: etwa die Einführung neuer EA-Handlungsfelder, eine systemische Verankerung agiler Verfahren und Instrumente, die Etablierung von New Leadership sowie Personal- und Teamentwicklung.Folgende Arbeitsphasen, die Sie auf dem Weg zu einer modernen EA-Organisation mit hoher Maturitätsstufe angehen müssen, werden in dem Beitrag von Ernst Tiemeyer anschaulich und praxisnah erläutert:
  • Assessment zur aktuellen EAM-Maturität durchführen (Bewertung, Analyse).
  • Handlungskonzept zur Konkretisierung und Priorisierung von EA-Handlungsfeldern sowie zur Modernisierung der EA Organisation entwickeln.
  • Roadmap mit Aktionsfeldern zur Umsetzung der gesetzten Leitplanken und Empfehlungen zum Business-Outcome getriebenen EAM.
How We Learned to Stop Worrying and Love the Data
Taras Demyanets
Finanzdienstleister stehen vor zahlreichen Herausforderungen – von unvorhersehbaren regulatorischen Veränderungen bis hin zu historisch gewachsenen Datensilos. Wir haben im letzten Jahren gelernt, daraus neue Möglichkeiten abzuleiten, damit man endliche keine Angst vor Daten haben muss. Event-Sourcing, Data-Mesh & Co. ermöglichen uns nicht nur neuartige Datenarchitekturen, sondern auch sanfte Migration und einen effektiven Ressourcen-Einsatz.In ihrem Vortrag teilen Taras Demyanets und Mathias Frey die spannendsten Erfahrungen aus zahlreichen Projekten der Erste Group.
Data Mash, Data Fabric & Co - das Ende monolithischer Architektur-Konzepte?
Herbert Sroka
Bereits heute tolerieren viele Organisationen keine monolithischen und zentralisierten Datenarchitekturen mehr. Vielmehr orientieren sie sich an neuen Architektur-Paradigmen wie der Data Fabric oder Data Mesh und setzen auf Flexibilität, Modularität und verteilte Datenarchitekturen.Diese neuartigen Konzepte beruhen auf der Annahme, dass monolithische Datenarchitekturen mit einigen inhärenten Problemen verbunden sind, wie etwa einer unzureichenden Business- Orientierung, mangelnder Flexibilität oder einer zu langsamem Datenbereitstellung. Während die Data Fabric dieser Problemstellung primär aus technologischer Perspektive Rechnung trägt, adressiert Data Mesh auch organisatorische Aspekte.
Im Vortrag erfahren Sie mehr über die Prinzipien neuartiger architektonischer Konzepte und wie Sie diese mit Datenvirtualisierung umsetzen sowie auf Ihre Bedürfnisse, Ihre Daten und Ihre Prozesse zuschneiden können.
Wert schaffen: Das unternehmensweite Datenmodell als Enabler für Loose Coupling
Leonard Ammerer
Veränderung erfordert Flexibilität. Die Zeiten der auf Waterfall Basis geplanten langjährigen Systemablösen sind vorbei. Bei Wien Energie GmbH ermöglicht die Kombination eines standardisierten unternehmensweiten Datenmodells, und dessen Einsatz bei der Datensynchronisation, den Austausch von Komponenten der Unternehmensarchitektur. Mit dieser Voraussetzung wird das Gesamtrisiko von Transition-Projekten reduziert, und zeitgleich die Grundlage für ein flexibles und modulares Zielbild geschaffen.
Ihr EA Programm verdient mehr!
Peter Brünenberg
Peter Brünenberg von MEGA International beschreibt in seinem Impulsvortrag »Ihr EA Programm verdient mehr«, was sich für die Unternehmensarchitektur aus neuen Geschäftsmodellen ergibt. Er nennt hierbei drei konkrete Bereiche, erstens Differenzierung statt Standardisierung als neue IT-Prinzip, zum weiten die Bedeutung von Costumer Journeys sowie drittens den gezielten Einsatz des Budgets. Als Mittel zur Reduktion der Architekturkomplexität sieht Peter Brünenberg etwa die automatisierte Sammlung von Daten zur Architektur, beispielsweise aus CMDB- und Prozesssystemen.
Sukzessiver Aufbau einer Enterprise Architektur anhand konkreter Projekttreiber, Demand Management und Datenintegration
Carsten Dehner
Time to Value: Einführung einer neuen modernen EA Lösung und der damit verbundene Mehrwert
Mag. Pujan Shadlau, BSc.
In einem Umfeld, welches unterschiedliche Branchen bedient, gestaltet sich die Disziplin EAM besonders herausfordernd. Denn das Dienstleistungsportfolio der Wiener Stadtwerke umfasst u.a. Energie, Mobilität und Daseinsfürsorge und somit ein diverses Umfeld in Anbetracht der eingesetzten IT-Landschaft und Rahmenbedingungen. Mit mehreren Konzernunternehmen, musste die Herausforderung einer gemeinsamen Sprache, Struktur und Sicht im Bereich der IT-Architektur gemeistert werden. Mit LeanIX wurde eine ideale Lösung gefunden, die uns bei dieser Aufgabe unterstützt und Schritt für Schritt sehr rasch den Mehrwert sichtbar macht. Dabei war es wichtig ohne viel Overhead in ein geregeltes Doing zu kommen und allen Beteiligten ein intuitives Werkzeug in die Hand zu geben, um die Basis für gelebte IT-Governance und Transormation Management zu schaffen.
Erfahrungsbericht zur Digitalisierungs- und Automatisierungsstrategie DB Cargo AG
Marc Otto Dillenburg
Wir schreiben das Jahr 2030: überlange Güterzüge fahren vollautomatisch durch Europa, jegliche Art von Sendungen lässt sich international in Echtzeit nachverfolgen und die Steuerung der Ressourcen erfolgt KI-optimiert nach einer Gesamtzielfunktion. Der Anteil der umweltfreundlichen Schiene am Güterverkehr hat sich signifikant erhöht, ein weiterer Schritt zur CO2-Reduktion wurde erreicht.Der Erfahrungsbericht stellt dar, wie das Zielbild und die Reise vom Jetzt dorthin mit Instrumenten der Unternehmensarchitektur unterstützt wurden. Entlang des Konzern- und Industriestandards TOGAF wurden Ziele und Anforderungen analysiert und auf Geschäftsfähigkeiten gemappt. Schrittweise wurden in einem interdisziplinären Team Geschäftsarchitektur, Informationsarchitektur und Technologiearchitektur erarbeitet sowie mittels GAP-Analyse Bebauungs-Lücken zum Zielbild identifiziert. Abschließend wurden in intensiver Zusammenarbeit Projektkandidaten zur Beseitigung der Lücken entworfen und daraus eine Roadmap bis in das Jahr 2030 erstellt.
IT Management bei Gebrüder Weiss - Welchen Beitrag leistet eigentlich die Architektur?
Andreas Fleischer
Die hohe Dynamik in der Logistikbranche stellt selbstverständlich auch die IT vor große Herausforderungen. Viele individuelle Kundenprozesse, unzählige Schnittstellen und diverse Anforderungen „im Trend der Digitalisierung“ führten bei Gebrüder Weiss zum Bedarf das zentrale Transportmanagementsystem (TMS) zu modernisieren. Dieser Bedarf war und ist ein wesentlicher Treiber dafür, diverse Managementsysteme zu etablieren, um die Transformation erfolgreich zu planen und umzusetzen. Neben beispielsweise Prozessmanagement und IT-Servicemanagement nimmt auch die IT-Architektur eine zentrale Rolle ein. Wie die IT-Architektur von Gebrüder Weiss heute im Zusammenspiel mit anderen Managementsystemen bei strategischen und operativen Aufgaben unterstützt, wird im Rahmen des Vortrages anhand konkreter Architekturergebnisse mit dem Werkzeug ADOIT veranschaulicht.
Impact von Central Bank Digital Currencies (kurz CBDCs) auf die Enterprise Architecture einer Bank
Claus Hintermeier
Distributed Ledger Technologien erlauben eine Vielzahl von Anwendungsfällen und erfreuen sich insbesondere als Payment Tokens wachsender Beliebtheit, wenn auch zurzeit mehr als alternative Anlageform im Gegensatz zu tagtäglichen Bezahlformen, da sie grossen Kursschwankungen unterliegen. Stable Coins und insbesondere Central Bank Digital Currencies (kurz CBDCs), beides Spezialformen von Payment Tokens, bieten hier den Vorteil der Kursstabilität, was sie für die Abwicklung von weiteren DLT-Transaktionen, wie z.B. Kauf/Verkauf von Tokenized Assets, geeignet macht. In diesem Vortrag fokussieren wir uns auf den Enterprise Architecture Impact von CBDCs auf die Bank, von der Capability Map bis hin zur high-level IT-Landschaft.

Online Round Table: Security Trends - Bedrohungsanalysen, AI & Cybersecurity

17.03.2022
Online Round Table: Security Trends - Bedrohungsanalysen, AI & Cybersecurity
Thomas Ziebermayr
Videos: 
  • KI-Systeme vor Angriffen schützen - Dr. Thomas Ziebermayr (SCCH)
  • Die Lösegeldübergabe im Cyberspace: Planung, Durchführung und steuerliche Würdigung - Dipl.-Inf. Sebastian Schreiber (SySS)
  • Netzwerksicherheit – IT-Security von innen - Christian Angerer (Alcatel-Lucent Enterprise)
  • Bedrohungsanalysen & Cybersecurity: Von Assistenzsystemen zum Automatisierten Fahren - DI Erwin Schoitsch (AIT – Austrian Institute of Technology)
  • Sicherheit in dezentralen Applikationen: Chancen & Risiken beim Einsatz von Blockchain-Technologie - Dr. Stefan Craß (Austrian Blockchain Center – ABC)
  • Trustworthy AI - Martin Pirker (FH St. Pölten)
 Papers: 
  • Die Lösegeldübergabe im Cyberspace: Planung, Durchführung und steuerliche Würdigung - Dipl.-Inf. Sebastian Schreiber (SySS)
  • Netzwerksicherheit – IT-Security von innen - Christian Angerer (Alcatel-Lucent Enterprise)
  • Bedrohungsanalysen & Cybersecurity: Von Assistenzsystemen zum Automatisierten Fahren - DI Erwin Schoitsch (AIT – Austrian Institute of Technology)
  • Sicherheit in dezentralen Applikationen: Chancen & Risiken beim Einsatz von Blockchain-Technologie - Dr. Stefan Craß (Austrian Blockchain Center – ABC)
  • Trustworthy AI - Martin Pirker (FH St. Pölten)
 
KI-Systeme vor Angriffen schützen
Thomas Ziebermayr
Wie man das Wissen KI-basierter Software-Systeme am besten schützen kann, ist Inhalt der Forschung eines Projekts am Software Competence Center Hagenberg (SCCH).Software steckt in vielen Produkten. Von der intelligenten Zahnbürste bis zur hoch spezialisierten Produktionsmaschine. Zunehmend hat Künstliche Intelligenz (KI) einen Anteil daran. Software und KI-basierte Systeme werden immer mehr zu Innovationstreibern der Produkte. Wertvolle Daten stecken in kondensierter Form in den KI-Systemen, dadurch erhöht sich der Kostenanteil, der in die Software und KI investiert werden muss. Der Schutz der Software und des Wissens, welches in Software und in KI-Modellen enthalten ist, gewinnt daher an Bedeutung.Forschungsprogramm mit Industriepartnern:Im Forschungsprogramm "Dependable Production Systems" (DEPS) entwickeln die ExpertInnen am SCCH einen neuen Schutzmechanismus, der Software und insbesondere KI-basierte Software vor Raubkopien und Hackerangriffen schützt. Im laufenden Projekt, welchem vom Land OÖ gefördert wird, werden die Grundlagen erarbeitet und Anforderungen der Industrie erhoben. Besonderes Augenmerk hat im Folgeprojekt der Schutz von KI-Modellen. Im grundlagenorientierten Forschungsprogramm stellen wir durch die Teilnahme von Industriepartnern die Praxistauglichkeit sicher. Gleichzeitig erheben wir mögliche Angriffe und evaluieren den Schutz durch die neue Methode. Weitere Partner tragen bei, den Schutz sicherer zu gestalten und sind immer willkommen.
Trustworthy AI
Martin Pirker
Vertrauen – „Trust“ – ist ein integraler Bestandteil einer Gesellschaft. Es ist ein instinktives, natürliches Konzept und man denkt kaum aktiv nach was dies in jeder Alltagssituation bedeutet. Mit der zunehmenden Digitalisierung unsers Lebens stellt sich die Frage wie sich unser soziales, natürliches Vertrauen in unserer technisierten Welt wiederfindet. Kann man Computern vertrauen? Kann man diesen neuartigen künstlichen Intelligenzen in vielerlei praktischen Anwendungen vertrauen? Dieser Vortrag bietet eine Reflektion dieser Problematik(en).
Sicherheit in dezentralen Applikationen: Chancen & Risiken beim Einsatz von Blockchain-Technologie
Stefan Craß
Stefan Craß vom Austrian Blockchain Center (ABC), dem COMET-Kompetenzzentrum für innovative Forschung im Bereich Blockchain und verwandter Technologien, gibt einen Überblick zu wesentlichen Sicherheitsthemen, die beim Einsatz von Blockchain-Technologien beachtet werden müssen.Blockchains ermöglichen dezentrale Applikationen, die ohne einen „Single Point of Failure“ auskommen und dadurch ein hohes Maß an Sicherheit und Robustheit ermöglichen. Technische Eigenschaften wie Fälschungssicherheit und Transparenz sorgen dabei für Vertrauen zwischen allen Beteiligten. Allerdings ergeben sich auch spezielle Risiken, die beim Design eines Blockchain-basierten Systems beachtet werden, etwa beim Datenschutz sowie der eingeschränkten Möglichkeit von Updates.Der Vortrag analysiert einerseits die Sicherheitsvorteile, die Blockchain-basierte Anwendungen im Vergleich zu konventionellen Systemen besitzen. Andererseits werden anhand von Beispielen mögliche Sicherheitsprobleme und entsprechende Lösungsansätze betrachtet.
AI and Security in Cyber Physical Systems
Branka Stojanović
AI systems are today present in almost every aspect of our lives. This especially considers security of the various types of cyber physical systems (CPS), from the large scale systems like smart grid, smart water distribution, industrial control systems, to the small wearable devices used in healthcare or entertainment. The Cyber Security and Defence research group of JOANNEUM RESEARCH investigated in detail the application of AI systems for targeted cyber-attacks detection, both in network and CPS environment, during the course of the BMK funded project SecFit. Insightful findings indicate that there is still a lot of space for improvement and new applications of AI systems within similar environments, focusing on two main aspects – AI based security and security of AI systems.
Bedrohungsanalysen & Cybersecurity: Vom Assistenzsystem zum Automatisierten Fahren: Security (und Safety) Herausforderungen
Erwin Schoitsch
Im Rahmen der CON.ECT Informunity wurden viele Themen und Anwendungsdomänen bezüglich (Cyber-) Security Herausforderungen bereits behandelt. Besonderes Gewicht kommt dieser Problematik jedoch durch den Trend zu immer höher automatisierten Fahrzeugen bis hin zum Ziel des autonomen Fahrens zu. Die Öffentlichkeit ist davon ganz besonders betroffen, wenn ganze Fahrzeugserien und Flotten durch Security Attacken beeinflusst oder ausgeschaltet werden können (Beispiel der publizierten TESLA Attacke), aber auch im Einzelfall erpresserische Bedrohungen möglich wären (z.B. die der Jeep-Cherokee Attacke als Demonstration).Die Entwicklung der Straßenfahrzeuge war Jahrzehnte vom Sicherheitsdenken bestimmt: Wie mache ich diese so sicher wie möglich? Dass erhebliche Fortschritte erzielt wurden, steht außer Zweifel: Während es noch 1972 2.948 Verkehrstote gab, waren es 2020 nur mehr 338. Jedoch bleibt der Mensch das Risiko Nummer 1: lt. EU-Roadmap werden 90% der Unfälle durch den Menschen verursacht. Die Vision „Zero Accidents“ soll besonders durch Automatisierung der Fahrzeuge bis hin zum vollautonomen Fahrzeug zu erreichen. Automatisierung bedeutet mehr Elektronik, Software, Sensorik, Aktorik, KI, und letztlich Vernetzung aller Systeme im Fahrzeug als auch der Fahrzeuge untereinander und mit der Infrastruktur (Vehicle2Vehicle, Vehicle2Infrastructure). Die technische, funktionale Sicherheit wird jedoch dramatisch durch Security Bedrohungen gefährdet, die zu analysieren sind, was z.B. auch durch die UNECE in deren Szenarien beispielhaft durchgeführt wurde.Der Vortrag wird die derzeit laufende Entwicklung anhand der umfangreichen Security und Safety Standardisierungsbemühungen beleuchten. Diese sind insbesondere für die Erfüllung der Zulassungsbedingungen für hochautomatisierte Fahrzeuge entscheidend, die durch die Regulierungen der UNECE (United Nations Economic Commission for Europe) R155 und R156 für den Straßenverkehr in Europa und vielen anderen Ländern bestimmt werden.
Netzwerk Sicherheit - IT Security von innen
Christian Angerer
Moderne Netzwerke lassen sich nicht mehr „nur“ durch Firewalls schützen. Alleine schon aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen wie Cloud Applikationen, Mobile Mitarbeiter und IoT Anwendungen. Wenn wir heute über agile Unternehmen sprechen, dann müssen wir auch über agile aber sichere Netzwerke sprechen. Dieser Vortrag gibt Einblick über die potentiellen Gefahrenquellen und die Antworten die Alcatel Lucent Enterprise darauf gibt.
Die Lösegeldübergabe im Cyberspace: Planung, Durchführung und steuerliche Würdigung
Sebastian Schreiber
Sebastian Schreiber, Gründer und Geschäftsführer des IT-Sicherheitsunternehmens SySS, berichtet in einem Vortrag über Datendiebstahl und Lösegeldforderungen. Hierbei stehen Verkauf und Abtransport der Daten, aber auch die Übergabe des Lösegelds selbst im Zentrum. Ergänzt werden diese Themen mit Beispielen aus der alltäglichen Praxis bei der SySS. Außerdem zeigt er eindrücklich die Wichtigkeit von präventiven Schutzmaßnahmen auf.

Online Round Table: Aktuelle Herausforderungen an das Enterprise Architecture Management 2022/23

07.03.2022
Das beste aus zwei Welten - Die Migration der bank99 zur neuen Digitalen Bank
Wolfgang Radinger-Peer
Mit der Übernahme der ING Österreich durch die bank99 hat eine spannende Reise für die IT Landschaft und auch für die Enterprise Architecture begonnen.Der Vortag gibt einen Einblick über den aktuellen Stand der Reise und die Herausforderungen in diesem Projekt. Die Systeme der beiden Banken sind sehr unterschiedlich und müssen harmonisiert werden. Dabei ist eines der Ziele die Änderungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten.
From Hairball to Enterprise Architecture: Getting ready for the future
Norbert Schattner
Each and every company or enterprise in today’s financial world has to deal with data and therefore strive towards an architectural setup that enables us for the future, being robust, yet at the same time flexible and efficient.Our “End 2 End” Vision is about the creation of a strategic architecture that grows with the customer’s requirements, supports them and does not re strict them. The Enterprise Architecture (EAM) is about Insight & Knowledge as maintaining the company’s “Ability 2 Change”.
Enabling the SAP Intelligent Enterprise with EA
Jan-Thomas Seutter von Loetzen
Datenstrategie für Hybrid- & Multi-Cloud Umgebungen: Tempo, Sicherheit & Unabhängigkeit
Herbert Sroka
Hybride Cloud-Strukturen setzen sich immer mehr durch. Der Grund: Unternehmen können dadurch die Performanz ihrer IT steigern, einen Vendor-Lock-in vermeiden und Flexibilität gewinnen.Die Komplexität solcher Umgebungen ist allerdings nicht zu unterschätzen. Organisationen müssen sowohl gewaltige Datenmengen als auch eine Wachsende Anzahl neuer, heterogener Datenquellen unter einen Hut bekommen.In diesem Vortrag erfahren Sie:
  • warum Datenvirtualisierung komplexe Multi-Cloud Umgebungen stark vereinfacht
  • wie sich auch SAP-Systeme einfache in eine Multi-Cloud Umgebung integrieren lassen
  • wie Daten-Silos auf einfache Weise – ohne physische Replikation – integriert werden
 
EAM als Klammer zwischen Strategie, Business und IT!
Robert Strobl
Vor einigen Jahren lag der Fokus in der Enterprise Architecture Management (EAM) Community noch eher auf der Applikations- und Technologie-Architektur.Mittlerweile werden bei EAM-Vorhaben mehr und mehr auch die Bereiche „Strategie“ und „Business“ aktiv inkludiert: Capability Management, Prozess- und Funktionsarchitektur. Auch Risiko- und Sicherheitsaspekte werden mehr und mehr relevant (z.B. Cyber-Resilienz).Dies stellt unserer Ansicht nach einen weiteren Reifeschritt der EAM Disziplin dar: „Alte“ Abgrenzungsdiskussionen zu CMDBs und UML-basiertes Software Engineering sind nun endlich gelöst.Diese erweiterte, holistische Sichtweise bereitet damit auch den Boden für eine Integration mit anderen Management-Systemen in Unternehmen, wie BPM (Prozessmanagement) und GRC (Governance, Risk & Compliance), auf. Nicht zuletzt hat die Akzeptanz von Standards wie ArchiMate die Befreiung von diesem alten „Silo-Denken“ bewirkt.
Von wertvoll zu unverzichtbar: Wie Sie den Wert Ihrer Modelle im Unternehmen steigern
Peter Lieber
Jeder Architekt, jede Architektin wünscht sich, dass seine Modelle im Unternehmen geschätzt und gebraucht werden. Doch oft werden Modellierungsinitiativen nicht verstanden und den Wert, den sie für die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens bieten, bleibt unerkannt. Die magische Frage: Wie schaffe ich es als Architekt:in, den Nutzen meiner Modelle konkret aufzuzeigen? Am einfachsten geschieht das bei der alltäglichen Praxis! Werkzeuge, welche die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen ermöglichen, beschleunigen diesen Prozess. Enterprise Architecture Modelle sind dabei die unverzichtbare Grundlage für die Ist-Analyse sowie die künftige Gestaltung des Unternehmens.
Ihr EA Programm verdient mehr!
Peter Brünenberg
EAM-Herausforderung „Composable Architecture“ – Praktiken für Business- und IT-Architekten
Ernst Tiemeyer
Was sind die EA-Handlungsfelder und EA-Praktiken der Zukunft, an denen sich das EAM bzw. die Business- und IT-Architekten einer jeden Organisation schon heute unbedingt orientieren müssen? Mit einer Beantwortung dieser Frage und konkreten Handlungsempfehlungen, die ein neues architekturelles Denken und Handeln in den Mittelpunkt für EA-Leader und EA- und Entwicklungs-Teams rücken, befasst sich Ernst Tiemeyer im Rahmen eines Kompaktvortrags.Composable Thinking entwickelt sich dabei als eine wesentliche Leitplanke für IT-Leader, Enterprise- und IT-Architekten sowie für das Handeln innovativer Fusion-Teams. Sie stehen vor der Herausforderung, dazu integrative Konzepte und Entwürfe für die Business-IT-Landschaft sowie digitale Transformationen zu entwickeln. Der im Vortrag dargestellte EA-Lösungsansatz skizziert – orientiert an den Gartner-Research-Ergebnissen – einen praktikablen “Blueprint-Guide”. Dieser reicht über die entsprechende Modellierung von „business capabilities“ bis hin zur Entwicklung und Umsetzung von modular-composable Business-IT-Applications.
Die Rolle von EA im Aufbau einer datengetriebenen Organisation
Jakob Jellbauer
Vor einigen Jahren lag der Fokus in der Enterprise Architecture Management (EAM) Community noch eher auf der Applikations- und Technologie-Architektur.Mittlerweile werden bei EAM-Vorhaben mehr und mehr auch die Bereiche „Strategie“ und „Business“ aktiv inkludiert: Capability Management, Prozess- und Funktionsarchitektur. Auch Risiko- und Sicherheitsaspekte werden mehr und mehr relevant (z.B. Cyber-Resilienz).Dies stellt unserer Ansicht nach einen weiteren Reifeschritt der EAM Disziplin dar: „Alte“ Abgrenzungsdiskussionen zu CMDBs und UML-basiertes Software Engineering sind nun endlich gelöst.Diese erweiterte, holistische Sichtweise bereitet damit auch den Boden für eine Integration mit anderen Management-Systemen in Unternehmen, wie BPM (Prozessmanagement) und GRC (Governance, Risk & Compliance), auf. Nicht zuletzt hat die Akzeptanz von Standards wie ArchiMate die Befreiung von diesem alten „Silo-Denken“ bewirkt.
A new era of EAM in 2022
Robert Zlabinger
  • Was zeichnet den Architekten in 2022 aus?
  • EAM ist fundamental für Digitalisierung und neue Trends, heute mehr als damals.
  • Die Frameworks haben der Zeit standgehalten, neue Tools sprießen.
Die Erste Group auf dem Weg in die Cloud
Norbert Mießkes
Im Frühjahr 2021 wurde ein Cloud Programm in der ERSTE Digital gestartet mit dem Ziel einen bedeutsamen Anteil der Applikationen in die Cloud zu migrieren. Gestartet wurde mit der Entwicklung einer Cloud Strategie, die sich an der übergeordneten IT-Strategie orientierte. Diese Cloud Strategie hatte als Ziel das „WARUM Cloud?“ zu definieren. Sie war die Basis für die Entwicklung strategischer Cloud Principles, der Erstellung einer Cloud Vision und der Definition von Zielen für die ERSTE Digital.Aufbauend auf der Cloud Strategie wurden 4 Streams mit unterschiedlichen Zielen beauftragt.
  1. Entwicklung eines Cloud Operating Models, das definiert, WIE man die Cloud operativ betreibt.
  2. Entwicklung einer Cloud Architektur, die beschreibt WAS für architektonische Anforderungen an Applikationen gestellt werden, die in der Cloud betrieben werden.
  3. Entwicklung einer Cloud Security, die die wichtigsten Aspekte bei der Cloud Nutzung beschreibt und Mindestanforderungen aus Sicht der Security und Compliance für IaaS, PaaS und SaaS beschreibt.
  4. Durchführung eines Assessments der gesamten Applikationslandschaft, um festzulegen WAS, WANN und WIE in die Cloud migriert wird.
In diesem Beitrag wollen wir uns unter anderem mit der Methodik auseinandersetzen, die in der ERSTE Digital angewandt wurde, um die bestehende Applikationslandschaft zu bewerten. Wir werden hören welcher Ansatz gewählt wurde, um Applikationen zu gruppieren, damit diese Gruppen gesondert behandelt werden können. Wir gehen darauf ein, wie die Target Architektur in der Cloud bestimmt wurde und welche Herausforderungen eine Multi-Cloud Strategie mit sich bringt. Schließlich erfahren wir, welche Überlegungen für die Entwicklung von Cloud Principles empfehlenswert sind und welchen Spagat die Architektur manchmal machen muss, um bestehenden Principles zu folgen.
7.März.2022 Online Round Table: Aktuelle Herausforderungen an das Enterprise Architecture Management 2022/23
Ernst Tiemeyer
Videos:
  • Die Erste Group auf dem Weg in die Cloud – Norbert Mießkes (Erste Digital)
  • A new era of EAM in 2022 – Robert Zlabinger (EFS Consulting) - coming soon!
  • Die Rolle von EA im Aufbau einer datengetriebenen Organisation - Jakob Jellbauer (Software AG)
  • EAM-Herausforderung „Composable Architecture“ – Praktiken für Business- und IT-Architekten – Ernst Tiemeyer (IT-Consultant und Projektmanager)
  • Ihr EA Programm verdient mehr! - Peter Brünenberg (MEGA International)
  • Von wertvoll zu unverzichtbar: Wie Sie den Wert Ihrer Modelle im Unternehmen steigern – Peter Lieber (Sparx Systems CE)
  • EAM als Klammer zwischen Strategie, Business und IT! – Robert Strobl (BOC Group)
  • Datenstrategien für Hybride- & Multi-Cloud Umgebungen – Herbster Sroka (Denodo)
  • Enabling the SAP Intelligent Enterprise with EA - Jan-Thomas Seutter von Loetzen (LeanIX)
  • From Hairball to Enterprise Architecture: Getting ready for the future – Norbert Schattner (ifb)
  • Das Beste aus zwei Welten - Die Migration der bank99 zur neuen Digitalen Bank - Wolfgang Radinger-Peer (bank99) - coming soon!
  • Ausblick/Vorschau Konferenzen & Award - Andreas Pirkner
Papers:
  • Die Erste Group auf dem Weg in die Cloud – Norbert Mießkes (Erste Digital)
  • A new era of EAM in 2022 – Robert Zlabinger (EFS Consulting)
  • Die Rolle von EA im Aufbau einer datengetriebenen Organisation - Jakob Jellbauer (Software AG)
 

Conect Business Academy Jahresvorschau 2022

13.01.2022
CON.ECT Business Academy Jahresvorschau 2022 (13.1.2022)
Bettina Hainschink
Videos: 
  • Einleitung - Bettina Hainschink (CON•ECT Eventmanagement)
  • Vorstellung: Lehrgang Enterprise IT-Architecture Management (EAM) – Qualifizierung zum Enterprise IT-Architekten - Andreas Pirkner (Erste Asset Management) und Ernst Tiemeyer (IT-Consultant)
  • Vorstellung: Lehrgang „Strategisches IT-Management“ – Qualifizierung zum strategischen IT-Manager - Andreas Pirkner (Erste Asset Management) und Ernst Tiemeyer (IT-Consultant)
  • Vorstellung: SAFe® Portfolio mit Schwerpunkten zu SAFe® for Architects, SAFe® Product Owner/Product Manager, SAFe® Agilitst … & Lean Agile Fundamentals - Almudena Rodriguez Pardo (Rodriguez Pardo & Assocs)
  • Live Video aller Beiträge
 Papers:
  • Vorstellung: Digital Design Professional (DDP) – Foundation Level - Rudolf Siebenhofer (SieTMCi Siebenhofer.Consulting)
  • ITIL4® Foundation - Mathias Traugott (Punctdavista)
 
Vorstellung: ITIL4® Foundation
Mathias Traugott
Braucht es ITIL® noch? Und falls ja, wie kann uns ITIL4 unterstützen, damit wir unsere Ziele erreichen?Im Zentrum stehen dabei auf der einen Seite die sieben „Guiding Principles“ und auf der anderen die 3 Governance-Schlüsselaufgaben. Dabei stellt sich die Frage warum müssen gerade diese Aufgaben so explizit und gründlich angegangen werden und was hat es mit den Prinzipien auf sich? Geht es nicht um Mehrwert für die Kunden – um Nutzen stiften und um Werte schaffen?Nebst Praktiken, Prozessen geht es eben um das «drum-rum». In meinem Referat erhalten Sie ein einfaches „Koch-Rezept“ des „How-to“?Und, falls bei Ihnen die weit verbreitete und nach wie vor völlig falsche Annahme herumgeistert, dass ITIL® ausschließlich etwas für den Betrieb und Agile Methoden nur etwas für die Entwicklung sind, ergibt sich die Gelegenheit mit diesen Mythen aufzuräumen.Und dazu eignet sich das neue Jahr doch besonders gut – Raum für Neues schaffen und alte Mythen vergessen.
Vorstellung: Digital Design Professional (DDP) – Foundation Level
Rudolf Siebenhofer
Die Abwicklung und das Management von Projekten allgemein und von IT-Projekten im Besonderen ist technisch und organisatorisch komplex und neben der termingerechten Lieferung von Funktionalität in der geforderten Qualität soll das auch noch zu den geplanten Kosten erfolgen. In der Realität schaffen das (laut Standish-Report) nur ca. 37 % aller Projekte. Muss das so sein?Wie können in Organisationen und Projektteams »Mindset«, Methoden und Prozesse zur Schätzung, Planung und Verfolgung von Aufwänden/ Projektkosten eingeführt werden, damit die Realisierung der (IT)-Projekte zu den anfänglich definierten Kosten zum Normalfall wird?
Vorstellung: Lehrgang „Strategisches IT-Management“ – Qualifizierung zum strategischen IT-Manager
Ernst Tiemeyer
Das IT-Management ist im digitalen Zeitalter vermehrt gefordert, strategisch zu denken und zu handeln. In regelmäßigen Abständen sind dazu ganzheitliche IT-Stra­tegien zu entwickeln und kontinuierlich fortzuschreiben sowie Teilstrategien (etwa IT-Sourcing-Strategien, Daten- und Analyticsstrategien, IT-Service-Strategien, Cloud-Strategien) zu formulieren. Auf dieser Basis können zukunftsweisende Entscheidun­gen für die Ausrichtung der Enterprise-IT-Architekturen sowie für das Agieren in stra­tegischen Handlungsfeldern (z. B. IT-Finanzen, IT-Governance, IT-Planung) verein­bart werden und dazu Entscheidungen für Business-IT-Projekte getroffen werden.In dem Conect Online Round Table stellt der Lehrgangsleiter Ernst Tiemeyer in kompakter Form die Module des Lehrgangs „Strategisches IT-Management“ vor:
  • IT-Strategien entwickeln & umsetzen, Strategische IT-Planung & IT-Steuerung
  • Enterprise-IT-Architekturmanagement (EAM)
  • Digital Business und Digital Office gestalten – Aufgaben des IT-Management
  • Strategisches Enterprise IT-Servicemanagement
  • IT-Portfoliomanagement (Projekte, Produkte/IT-Services, Applikationen)
  • Strategisches Personal- und Finanzmanagement in der IT
  • IT-Partnermanagement und strategisches IT-Sourcing
  • IT-Governance, Strategisches IT-Risk-, Security- und Compliance-Management
Vorstellung: SAFe® Portfolio mit Schwerpunkten zu SAFe® for Architects, SAFe® Product Owner/Product Manager, SAFe® Agilitst & Lean Agile Fundamentals
Almudena Rodriguez Pardo
Das Scaled Agile Framework (SAFe®)  ist mittlerweile als führendes Framework sehr weit verbreitet, um agile Transformationen in große Organisationen zu unterstützen. Über 20.000 Firmen weltweit setzen auf SAFe als agiles Framework!Ein wichtiger Bestandteil der Transformation ist die Schulung der Mitarbeiter im Rahmen von SAFe® Trainings. Da nicht jede Schulung für jeden gleichermaßen geeignet ist, helfen wir Ihnen dabei herauszufinden, welches Training für Sie das Richtige ist.Im Rahmen des Angebots der Firma Con.ect bieten wir Ihnen folgende SAFe Zertifikatskurse an:
  • Leading SAFe
  • SAFe für Product Owner/Product Manager
  • SAFe für Scrum Masters
  • SAFe Lean Portfolio Management
  • SAFe für Architekts
 Lean Agile Fundamentals
  • Was hat Agilität mit Lean zu tun?
  • Was ist Lean überhaupt und wo liegt der Unterschied?
  • Wie hängen Kanban und Scrum mit Agilität zusammen?
 Begonnen hat alles 2001 mit dem “Agile Manifesto”, die in gewissermaßen eine Anwendung der fünf Lean Prinzipien auf die Softwareentwicklung ist. Ziel ist es, in kurzer Zeit dem Kunden einen Wert zu liefern: dafür arbeiten funktionsübergreifende Teams von der Idee bis zur Lieferung eigenständig und selbst organisiert am Produkt. Auch der Kunde ist stets in dem Prozess involviert.
Vorstellung: Lehrgang Enterprise IT-Architecture Management (EAM) – Qualifizierung zum Enterprise IT-Architekten
Ernst Tiemeyer
Das IT-Management ist im digitalen Zeitalter vermehrt gefordert, strategisch zu denken und zu handeln. In regelmäßigen Abständen sind dazu ganzheitliche IT-Stra­tegien zu entwickeln und kontinuierlich fortzuschreiben sowie Teilstrategien (etwa IT-Sourcing-Strategien, Daten- und Analyticsstrategien, IT-Service-Strategien, Cloud-Strategien) zu formulieren. Auf dieser Basis können zukunftsweisende Entscheidun­gen für die Ausrichtung der Enterprise-IT-Architekturen sowie für das Agieren in stra­tegischen Handlungsfeldern (z. B. IT-Finanzen, IT-Governance, IT-Planung) verein­bart werden und dazu Entscheidungen für Business-IT-Projekte getroffen werden.In dem Conect Online Round Table stellt der Lehrgangsleiter Ernst Tiemeyer in kompakter Form die Module des Lehrgangs „Strategisches IT-Management“ vor:
  • IT-Strategien entwickeln & umsetzen, Strategische IT-Planung & IT-Steuerung
  • Enterprise-IT-Architekturmanagement (EAM)
  • Digital Business und Digital Office gestalten – Aufgaben des IT-Management
  • Strategisches Enterprise IT-Servicemanagement
  • IT-Portfoliomanagement (Projekte, Produkte/IT-Services, Applikationen)
  • Strategisches Personal- und Finanzmanagement in der IT
  • IT-Partnermanagement und strategisches IT-Sourcing
  • IT-Governance, Strategisches IT-Risk-, Security- und Compliance-Management

​Online Round Table: Data Fabric und Datenarchitekturen

30.11.2021
30. November 2021 Data Fabric und Datenarchitektur
Ernst Tiemeyer
Papers: 
  • Die Logical Data Fabric als agile Architektur zur Digitalen Transformation & Innovation - Otto Neuer (Denodo)
  • Data Management und Enterprise Architecture: eine erfolgreiche Symbiose – Susan Hofleithner, Andreas Pirkner (Erste Asset Management)
Videos:
  • Data Fabric und Data Lakehouse – Gestaltungs-Herausforderungen und Handlungsnotwendigkeiten zum Aufbau und Nutzung moderner Datenarchitekturen - Ernst Tiemeyer (IT-Consultant)
  • Die Logical Data Fabric als agile Architektur zur Digitalen Transformation & Innovation - Otto Neuer (Denodo) 
  • Data Management und Enterprise Architecture: eine erfolgreiche Symbiose – Susan Hofleithner, Andreas Pirkner (Erste Asset Management) (coming soon!)
  • Case Study: Big Data und EDWH als Massive Parallel Processing Systeme – Performance gewährleisten durch die Auswahl der richtigen Daten-Infrastruktur – Martin Dusek-Lippach (Wiener Linien)
Data Fabric und Data Lakehouse – Gestaltungs-Herausforderungen und Handlungsnotwendigkeiten zum Aufbau und Nutzung moderner Datenarchitekturen
Ernst Tiemeyer
Das Data Lakehouse entwickelt sich in Verbindung mit einer integrierten Data Fabric zunehmend zum neuen Standard für Datenarchitekturen. Wie auf der Basis etablierter Lakehouse- und Analytics-Plattformen praktische Anwendungsfälle (Use Cases) im eigenen Umfeld zu einer Lösung geführt werden können, lässt sich am besten an Hand von realen Kundenszenarien prüfen. Dabei gilt es heute vor allem innovative Transformationsprozesse unter Nutzung integrierter Data-Fabric- Konzepte in den Fokus zu nehmen.In seinem Einführungsbeitrag nimmt Ernst Tiemeyer zunächst – ausgehend von aktuellen Herausforderungen im EAM und Datenmanagement – eine Einordnung der Daten-Architektur- und Technologiekonzepte vor. Daran anknüpfend werden die essentiellen Gestaltungsaufgaben für Daten- und Enterprise-Architekten sowie Chief Data Officer, Data Scientists und Data Stewards skizziert.
Case Study: Big Data und EDWH als Massive Parallel Processing Systeme – Performance gewährleisten durch die Auswahl der richtigen Daten-Infrastruktur
Martin Dusek-Lippach
Sowohl Big Data, als auch Enterprise Data Warehouses spielen für Unternehmen wichtige Rollen, um optimal funktionierende BI und KI Projekte umsetzen zu können. Entsprechend essenziell ist die Auswahl und Implementierung der passenden Daten-Infrastruktur. Im Endausbau sind Daten-Infrastrukturen nicht nur analytisch, sondern auch operational eingesetzt, d.h. sie müssen nicht nur Streaming- bzw. echtzeitfähig sein, sondern auch den operationalen Einsatz von künstlicher Intelligenz ermöglichen. Im Rahmen des Vortrags wird deshalb behandelt, welche Infrastruktur erforderlich ist und was die technischen Anforderungen sind.In dieser Session erfahren Sie:
  • welche Tools essenziell sind, um unternehmensweite KI Projekte gewährleisten zu können
  • welche hybriden Big Data-Architekturen sind am vielversprechendsten sind
  • wie die technischen Anforderungen aussehen
Die Logical Data Fabric als agile Architektur zur Digitalen Transformation & Innovation
Otto Neuer
In Zeiten von Cloud Computing, KI und Advanced Analytics erscheint es als anachronistisch, dass viele Unternehmen noch immer auf Datenarchitekturen setzen, die vor der Jahrhundertwende entstanden sind. Ohne eine agile und performante Strategie zum Datenmanagement werden vielversprechende Analytics-Initiativen jedoch unnötig ausgebremst. Eine Lösung verspricht die Logical Data Fabric mit Datenvirtualisierung: Diese Architektur steht für die nahtlose Integration von Daten aus heterogenen Quellen (z.B. Cloud, On-Prem, Hybrid), eine zentral und effizient managebare Data Governance sowie performante Daten-Bereitstellung ich Echtzeit.

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