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E-Government – Mensch und Innovation im Mittelpunkt.
Wirkungsorientierte Verwaltung, Portale und Kollaboration
»Reifen wechseln am fahrenden Auto« - Kostenoptimierung durch Migration

Die Hauptzielsetzungen vieler E-Government- Projekte sind erhöhte Agilität bei größtmöglicher Kosteneffizienz. Angesichts knapper IT-Budgets müssen einerseits alle Gelegenheiten für Einsparungen wahrgenommen und andererseits mit den vorhandenen Mitteln ein möglichst großer Effekt erzielt werden. Das im Vortrag behandelte 3-stufige Migrationsprogramm der SVA (Online-Dialogsysteme, TP-Monitor, Batchprogramme) basiert auf zwei methodischen Ansätzen: Migration durch vollautomatische Quellcode- ransformation und Re-Platforming auf Unix-basierte Systeme. Dieses Ende 2007 erfolgreich abgeschlossene Migrationsprogramm mit einer Gesamtdauer von 2 Jahren wird anhand der zugrunde liegenden Architektur und der verwendeten Werkzeuge näher beschrieben.
Präsentation: http://www.future-network.at/dokument_1.asp
Neues Steuern mit neuen Budgetregeln

Der Bund steuert sein Budget völig neu: schon seit 2009 sind mehrjährige verpflichtende Ausgabenobergrenzen in Kraft, die die Budgetdisziplin stärken. Zugleich können die Ministerien nicht ausgenützte Mittel behalten und haben damit einen Anreiz zu sparsamer Mittelverwendung. 2013 tritt die zweite Reformetappe in Kraft: Das Budget enthält Wirkungen und Maßnahmen und wird damit zum integrierten Steuerungsdokument für Ressourcen und Leistungen. Die Dienststellen werden ergebnisorientiert geführt. Ein kaufmännisches Rechnungswesen ermöglicht einen besseren Überblick über die finanzielle Lage des Bundes.
Wirkungsorientierung in der Bundesverwaltung

die Wirkungsorientierung als Impuls zur Verwaltungsmodernisierung
Praxisbeispiele
und mögliche Anforderungen an eine IT-Unterstützung
Unternehmensserviceportal UPS

Mehr als 230 Millionen Mal pro Jahr müssen heimische Unternehmen bundesrechtliche Informationsverpflichtungen erfüllen. Die daraus entstehenden Verwaltungskosten für Unternehmer will die Bundesregierung in zwei Schritten um eine halbe Milliarde Euro bis 2010 und eine weitere halbe Milliarde bis 2012 senken. Im Rahmen der Initiative „ Verwaltungskosten senken für Unternehmen“ ist am 1.1.2010 das Unternehmensserviceportal (USP) der Bundesregierung online gegangen. Im ersten Schritt dient das USP als reines Informationsportal mit Basisinformationen, das im Laufe des Jahres 2010 um Fach- und Änderungsinformationen und Verfahren erweitert werden soll. Das Portal soll künftig als zentraler One-Stop-Shop mit single-sign-on, Zugang zu Verfahren wie FinanzOnline, ELDA, eQuest, EDM etc. bieten und sicherstellen, dass Unternehmen schnell und effizient über rechtliche Regelungen, Vorhaben und technische Details informiert sind. Durch dieses Flagship-Projekt der Initiative „Verwaltungskosten senken für Unternehmen“ wird die Vernetzung über Verwaltungsgrenzen hinweg zum Nutzen aller Unternehmer ausgebaut und die Vorreiterrolle Österreichs im E-Government gestärkt.
Präsentation: http://www.future-network.at/dokument_1.asp
Gemeinsam sind wir mehr – Content & Kollaboration im E-Government 2.0

Dokumente und textuelle Informationen sind der Treibstoff politischer und administrativer Prozesse. Innovative Ansätze wie die 3-Plattformenstrategie Österreichs mit Bürgerserviceportal Help, Unternehmerserviceportal und Gesundheitsportal bedürfen der intensiven Zusammenarbeit von Resorts und verwaltungsnahen Körperschaften. Die wünschenswerte Kunden- und Prozessorientierung, Stichtwort »Lebenslagen«, bringt mit sich, dass Inhalte von mehreren Personen gemeinsam erstellt und verantwortet werden müssen. Neue Ansätze bei Redaktionsprozessen, dem Austausch (Syndizierung von Inhalten) etc. helfen der Verwaltung diese Herausforderung zu bewältigen.
Alexander Szlezak beleuchtet das Thema Content Management aus organisatorischer und technischer Sicht und zeigt aktuelle Trends auf.
Präsentation: http://www.future-network.at/dokument_1.asp
Das öffentliche Gesundheitsportal

Die technologische Entwicklung ermöglicht in vielen Politikbereichen eine stärkere Einbeziehung bzw. Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger in sie betreffende Entscheidungen (Empowerment). Gesundheitswesen ist keine Ausnahme. In einem ersten Schritt dazu bedarf es allerdings der Behebung nach wie vor bestehender Informationsungleichgewichte, der Bedarf wird die durch die zunehmende Nachfrage gesundheitsbezogener Informationen im Internet eindrucksvoll bestätigt. Nutzerorientierung, Verständlichkeit und Objektivität von Informationsangebote im Web sind jedoch nicht immer gegeben. Das diesen Grundsätzen verpflichtete öffentliche Gesundheitsportal will diese Lücke mit qualitätsgesicherten Angeboten schließen.
Präsentation: http://www.future-network.at/dokument_1.asp
Archivsysteme – der Zukunft ihren Wert sichern

Die Informationstechnologie hat der Verwaltung viele Vorteile gebracht, schafft aber auch neue Handlungsfelder. So ist es eine Herausforderung, die Integritat, Authentizitat, Vertraulichkeit und Nutzbarkeit von elektronischen Daten uber einen längeren Zeitraum sicherzustellen. Abhängig von den zu archivierenden Datenformaten und den Anforderungen an Sicherheit und Dauer der Archivierung muss die entsprechende Strategie gewählt und in weiterer Folge die Entscheidung über das Archivsystem getroffen werden. Die Bandbreite reicht vom einfachen Storage über das Hochsicherheitsarchiv, den europaweit kompatiblen Dokumenten Safe, bis zum auf 1000 und mehr Jahre ausgelegten Langzeitarchiv.
Präsentation: http://www.future-network.at/dokument_1.asp
Akzeptanzmanagement

Capgemini befragte CIOs der deutschsprachigen öffentlichen Verwaltung und identifiziert interne Strukturen und Mitarbeiter als kritische Erfolgsfaktoren. Weltweit wurden 490 CIOs aus 14 Ländern in direkten Interviews zu aktuellen Trends und Ihrer Einschätzung von Stärken und Schwächen der IT Leistung in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Verwaltung befragt.
Die Ergebnisse sind durchaus bemerkenswert. Die Fortschritte bei »E-Government« und »IT-Strategien der öffentlichen Verwaltung« sind durch zahlreiche Projekte und Initiativen belegt. In nicht wenigen öffentlichen Behörden hat es die IT noch nicht geschafft, sich als »beratende Funktion« intern zu positionieren. Im Gegenteil, die IT-Abteilung wird oft als nicht wesentlicher Verwaltungsbereich angesehen und hat, laut CIOs, wenig Einfluss auf Kernentscheidungen der Verwaltungsleitung.
Die Anforderungen an die Mitarbeiter in der IT steigen stetig und die Anzahl von laufenden Projekten ist erheblich. Doch gerade die Verfügbarkeit von IT-Projektleitern wird von einem Drittel der Befragten als mangelhaft oder ungenügend bezeichnet. Dieser Engpass bleibt für den Umsetzungserfolg von Projekten nicht ohne Folgen und wird von den CIOs durch als kritischer Erfolgsfaktor bestätigt.
