„Malcode“-Autoren sind längst nicht nur mehr Freaks oder frustrierte Personen- gruppen. Die größte Gefahr für IT-Infrastrukturen sowie Datenintegrität und -verfügbarkeit geht heutzutage von der organisierten Kriminalität aus. Auch zeigt sich, dass die Zeitspanne zwischen dem Erkennen und dem Reagieren auf logische Attacken noch immer zu lange ist, was die Performance bedroht und in weiterer Folge das Image schädigt. Neue Ansätze und Methoden wie etwa „Self Defending Networks/Infrastructures“ versprechen Abhilfe. Sie legen ungebetenen Gästen das Handwerk. Was geheim bleiben soll, das bleibt auch geheim. Grundgerüst für wirksame IT-Security ist nach wie vor eine umfassende Security Policy.
Eine umfassende IT-Gesamtstrategie ohne Identity Management ist unvollständig, da sie den größten Unsicherheitsfaktor – den Menschen – sträflich vernachlässigt. Modernes Identity Management (IM) leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entfaltung von All-IP-Netzwerken, das parallel verschiedenste Funktionalitäten abdeckt. Dynamisches IM beinhaltet zumindest folgende Grundfunktionalitäten: Authentifizierung (wer ist im Netz), Autorisierung (Rechtevergabe), Audit (was macht wer) und Verwaltung. Dynamisch bezieht sich nicht nur auf aktive Mitarbeiter sondern auch auf ehemalige Mitarbeiter.
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