Digital Economy & Transformation

Digitalisierung von Geschäftsmodellen, Prozessen und Daten

Themen:

  • Anforderungen und Mitwirkende an der digitalen Strategie der Unternehmen
  • Keynote: Top 3 Trends der 20th CEO Survey von PWC Human vs. Tech – Automatisierung, Artificial Intelligence, Roboter
  • Abfall trifft Digital – Wie transformiert man ein klassisches Industrieunternehmen?
  • Next Generation Industrial IoT-Plattform Mindsphere
  • Blockchain: Die nächste digitale Revolution
  • Mit anschließender Podiumsdiskussion mit Anwendervertretern von ÖBB, Saubermacher und Infonova
  • Industriespionage im Zeitalter der Digitalisierung
  • Transform your Business – Auswirkung auf Geschäftsmodelle der Zukunft
  • Herausforderungen an das digitale Risikomanagement!
  • KMU und Digitalisierung – Innovationen managen
  • Social Collaboration@streetfootballworld

 

Die Herausforderungen, mit denen Unternehmen konfrontiert sind, werden immer anspruchsvoller hinsichtlich Geschwindigkeit und Flexibilität. Hauptgrund dafür ist der Beginn oder die bereits laufende digitale Transformation, die sich in fast allen Branchen wiederfindet. Und Hand in Hand mit dieser Transformation sind neue Spieler in gut etablierten Märkten tätig und treiben die Veränderung bestehender Geschäftsmodelle. Wir haben jetzt eine Bühne erreicht, in der viele traditionelle Spieler das Resultat dieser Ereignisse sehen – sinkende Einnahmen und Margen sowie wesentliche Veränderungen in der Beziehung zu Kunden, Lieferanten und anderen Spielern.

Die strategische Antwort darauf muss eine Wandlung des eigenen Unternehmens sein. Leider gibt es keinen einfachen und klaren Weg zur Wandlung. Die Dynamik und Ungewissheit der Marktentwicklung erfordert die Umsetzung auf einem strategischen Weg, der eine ständige Anpassung und Veränderung ermöglicht. Besonders für etablierte Spieler ist das eine große Herausforderung für die gesamte Organisation. Neue Managementkonzepte wie Lean Management und agile Methoden werden immer wichtiger. Noch dazu in einer Welt, in der die »timeto- market« der wichtigste Erfolgsfaktor ist. Wie gut bekannt ist der wichtigste Treiber und Enabler der Geschäftsumwandlung die IT. Neue ITTechnologien ermöglichen völlig neue Geschäftsmöglichkeiten. Vom Marktauf tritt, der Produkt- Entwicklung, die Produktion bis hin zum Service. Die Implementierung von IT-Fähigkeiten ist die Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung einer Transformationsstrategie. Die wichtigsten Voraussetzungen für eine zukünftige IT-Plattform sind Verfügbarkeit, Sicherheit, Flexibilität und besonders schnelle Implementierungszyklen. Die Realisierung von IT-fähiger Business-Agilität erfordert neue Fähigkeiten entlang der gesamten IT-Wertschöpfungskette sowie neue organisatorische Setups und Technologien. Deshalb muss die Digitalisierung als eine ganzheitliche Transformationsinitiative gesehen werden.


Top 3 Trends der 20th CEO Survey von PwC

Mag.(FH) Günther Seyer (PwC)

1. Human vs. Tech – Automatisierung, Artificial Intelligence, Roboter

2. Vertrauen – Datenschutz, ITSecurity

3. Globalisierung – Auswirkungen, Einkommensungleichheit, Steuergerechtigkeit

 

Abfall trifft Digital – Wie transformiert man ein klassisches Industrieunternehmen in die digitale Welt?

DI Ralf Mittermayr (Saubermacher)

Die Saubermacher Dienstleistungs AG ist Österreichs führendes privates Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen. Das Unternehmen beschäftigt rund 3200 Mitarbeiter in acht verschiedenen Ländern, ist Komplettanbieter in der Entsorgung und Verwertung gefährlicher und nicht gefährlicher Abfälle und betreut rund 42 000 Kunden und 1600 Kommunen.

Die gesamte Abfallwirtschaft entwickelt sich zunehmend in Richtung Ressourcenwirtschaft; einen Teil der Roh- und Wertstoffe aus Abfallprodukten rückzugewinnen, wird hierbei immer wichtiger. Saubermacher geht einen Schritt weiter und verfolgt mit »Zero Waste« die Vision, gar keinen Abfall mehr zu hinterlassen. Unser Anspruch ist dabei, sämtliche Stoffe kreislauffähig zu machen. Das heißt, sie am Ende ihres Lebenszyklus so aufzubereiten, dass immer höhere Anteile des Ursprungsstoffs recycelt und damit in einem (fast unendlichen) Kreislauf geführt werden können. Dabei bieten wir unseren Kundinnen und Kunden maßgeschneiderte Entsorgungslösungen mit modernsten Sammel-, Sortierund Aufbereitungsanlagen an, um gemeinsam die betriebliche oder kommunale Abfallwirtschaft weiter optimieren zu können.

Die vierte industrielle Revolution – Stichwort Industrie 4.0 – findet auch bei Saubermacher statt. Wir sehen in Digitalisierung und Automatisierung eine große Chance für ein Mehr an individuellem Kundenservice und Vorteile in einem komplexer werdenden Marktumfeld. Schon seit einiger Zeit verstärken wir hier unsere Kompetenzen und investieren, um dem von den Kundinnen und Kunden vorangetriebenen Wandel gerecht zu werden.

 

Blockchain: Die nächste digitale Revolution!

DI Benedikt Klotz (IBM)

Spätestens nach der kürzlichen Berg- und Talfahrt hat Bitcoin die volle Aufmerksamkeit von Medien und Öffentlichkeit. Allerdings ist Blockchain, die Technologie, auf der Bitcoin basiert, in der Lage, auch andere Industrien und Business-Modelle über die Finanzwelt hinaus fundamental zu verändern. Der aktuelle Vortrag gibt einen kurzen Abriss über die Blockchain-Technologie, Smart Contracts und das Hyperledger Project der Linux Foundation sowie über aktuelle Anwendungen und Trends.

 

Industriespionage im Zeitalter der Digitalisierung – Fallstricke und rechtliche Abwehrmaßnahmen

Dr. Lukas Feiler (Baker & McKenzie)
  • Rechtsfolgen eines Spionagevorfalls – vom Verlust der Patentierbarkeit von Erfindungen bis zu Haftungsrisiken für die Geschäftsleitung
  • Vertragliche Maßnahmen zur Risikominderung
  • Risikotransfer durch Cybersecurity Insurance
  • Rechtsbehelfe gegen die spionierende Konkurrenz
 

»Transform your Business« – Auswirkung von Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle der Zukunft

Vesna Glatz (Microsoft)

Digitalisierung ist kein Selbstzweck – seit Jahren etablieren sich die technologischen Trends, die Kommunikationsfähigkeit aller Gegenstände ermöglichen. Die Flexibilisierung und Verlagerung von IT-Systemen in die Cloud, die Verbreitung von mobilen Geräten in der Arbeitswelt, der Wandel von Softwareprodukten zu bedarfsorientierten Applikationen sowie die digitale Vernetzung der Menschen gründen eine einzigartige Voraussetzung, unsere Art, wie wir mit einander interagieren, signifikant zu verändern. Die Auswirkungen dieser neuen Infrastruktur verändern auch radikal die Geschäftsmodelle – sie werden dynamischer und flexibler. Die Unternehmen, die Digitalisierung als Voraussetzung für die Transformation des eigenen Geschäftes erkennen, verbessern ihre Wettbewerbssituation, erschließen neue Märkte und erweitern die Grenzen der eigenen Branche. Dieser Vortrag zielt darauf ab, einige Digitalisierungseisen der globalen Unternehmen vorzustellen.

 

Herausforderungen an das digitale Risikomanagement!

Stefan Jakoubi (SBA Research gGbmH)

Digital Business und Digital Transformation sind aktuell in aller Munde. Daraus ergeben sich spannende Herausforderungen für das neue Themengebite Digital Security. Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf diese Herausforderungeh werfen!

 

KMU und Digitalisierung – Risiko oder Chance?

DI Peter Skrobanek (Tailor Patent)

Industrie 4.0, Internet of Things, Digitalisierung – sind das Themen, die nur für große Unternehmen relevant sind? Wie wirken sich diese Veränderungen auf mein Geschäft aus? Kann ich als österreichisches KMU hier überhaupt Einfluss auf die Entwicklung nehmen? Welchen Risiken ist mein Unternehmen ausgesetzt? Welche Chancen eröffnen sich für mich? Finden Sie für Ihr Unternehmen die passenden Antworten auf diese Fragen. Setzen Sie die richtigen Schritte, und nützen Sie die Chancen der Digitalisierung für Ihr Unternehmen.

 

Social Collaboration @streetfootballworld – colited optimiert mit Citrix Podio weltweite Zusammenarbeit und Kommunikatio

Daniel Holzinger (colited)

Mit Podio stellt Citrix eine zentrale Plattform für unterschiedliche Einsatzgebiete wie Projektmanagement, Customer Relationship Management, Wissensmanagement und Zusammenarbeit zur Verfügung. Podio stellt sicher, dass alle Beteiligten über die verschiedensten Endgeräte über Aufgaben, Fristen und Ziele informiert werden und bleiben. Alle Mitarbeiter bewahren so stets den Überblick, kommunizieren transparenter und organisieren ihre tägliche Arbeit in einer modernen Lösung, die das interne E-Mail-Aufkommen deutlich reduziert.

 

Business-Analyse und Requirements Day

in einer agilen Welt

Ziel dieser Veranstaltung ist es, einen Erfahrungsaustausch zum Thema Requirements Engineering und Tooleinsatz zu ermöglichen und über den aktuellen Stand der Entwicklung im DACH-Raum zu informieren.

Gewünscht sind Vorträge aus der Praxis für die Praxis, Erfahrungen an der Nahtstelle Geschäftsprozesse/Softwareprozesse und Requirements Engineering sowie neue Entwicklungen im Einsatz von Tools.

Veranstaltungsschwerpunkte:

  • Wie gelingt Requirements Engineering in agilen Projekten?
  • Requirements durchgängig erfüllen: Prozesse und Schnittstellen
  • Der agile Weg zur Qualität
  • Agile Projekte steuern durch modellierte Geschäftsprozesse
  • Product Owner – Im Spannungsfeld zwischen IT und Business
  • Agiles Portfoliomanagement
  • Sichere Softwareentwicklung – CSSLP

    Was Sie als Requirements Engineer jedenfalls über Verständlichkeitsforschung wissen sollten

    Mag. Dr. Benedikt Lutz (Donau-Universitt Krems)

    Fachbezogene Inhalte sprachlich auf den Punkt bringen - das ist das Ziel der Verständlichkeitsforschung, und da gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte für Requirements Engineers. So ist ja z.B. ein Pflichtenheft so etwas wie ein Brückendokument zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, in dem sich die Vertragspartn er auf eine möglichst eindeutige Interpretation des Inhalts einigen müssen. In diesem Dokument kommen typischerweise unterschiedliche Fachsprachen zusammen: Die Fachsprache der Anwendungsdomäne, die Fachsprache der (technischen) Umsetzung und häufig auch die juristische Fachsprache. Eindeutige Terminologie ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor für klare Verständigung, aber auch die Berücksichtigung des Vorwissens der jeweiligen Kommunikationspartner. Dies soll in diesem Beitrag mittels eines Rahmenmodells der Verständlichkeit anhand von einigen Beispielen gezeigt werden.

     

    Wie gelingt Business Analyse in hybrid-agilen Projekten?

    Dipl.Math. Ursula Meseberg (microTOOL GmbH)

    Eine Tool-unterstützte Vorgehensweise auf der Basis von BABOK® v3

    Zu den wichtigsten Standards im Bereich der Business- Analyse zählt der »Leitfaden zum Business Analysis Body of Knowledge®« in seiner aktuellen Version 3 – kurz BABOK® Leitfaden. Herausgeber des Standards ist das International Institute of Business Analysis IIBA®. Der BABOK® Leitfaden beschreibt eine Vielzahl an bewährten Praktiken der Business Analyse und des Requirements Engineering. Er verfolgt das Ziel, Business-Analytiker in der Praxis mit dem Wissen auszustatten, das notwendig ist, um den Bedarf der Stakeholder zu verstehen und in hohe Werte für das Unternehmen umzusetzen. Dabei werden neben klassischen auch agile Praktiken berücksichtigt.

    microTOOL entwickelt zurzeit eine erste Software- Lösung für die Durchführung von klassischen, agilen und agil-hybriden Projekten, die dem BABOK® Leitfaden folgen. Die Herausforderung dabei ist: Business- Analytiker setzen für ihre vielfältigen Aufgaben zahlreiche Tools ein. Sie müssen zu einer gemeinsamen Plattform integriert werden, die ein durchgängiges und nachvollziehbares Vorgehen unterstützt.

    Der Vortrag gibt zunächst einen Einblick in den BABOK® Leitfaden. Anschließend wird exemplarisch aufgezeigt, welche Möglichkeiten die neue Software-Lösung objectiF® BA für die Kollaboration von Projektverantwortlichen, Business Analytikern, Requirements Engineers und Entwicklungsteam in einem agile-hybriden Projekt bietet.

     

    Agiles Requirement

    Mag. Christoph Leithner (Celix Solution GmbH)

    Ihr Unternehmen hat sich ent- schieden, agile Methoden in der Softwareentwicklung zu ver- wenden. Nach einiger Zeit stel- Christoph Leithner (Celix) len sich für das Management die Fragen: Wie weit sind wir? Was haben wir davon? Wo können wir uns noch verbessern? Dabei wird oft vergessen, dass es sich dabei um eine Transformation handelt, bei der nach und nach einige Barrieren zu überwinden sind. Wenn Sie im Bereich der Softwareentwicklung eine ge- wisse Agilität erreicht haben, ist es wichtig, den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen. Erfah- ren Sie, wie die nächsten Schritte in Richtung mehr Agilität aussehen können und wie Sie schrittweise Agilität und Lean-Management- Praktiken auch außerhalb der Softwareentwicklung in Ihrem Un- ternehmen etablieren können, um dadurch kon- tinuierlich Ihre Produktivität zu erhöhen und Ihre Flexibilität zu steigern. Dieser Vortrag ist eine Fort- setzung des Vortrages »End-to-End Agility« der letztjährigen SW- Trend-Veranstaltung.

     

    Requirement Management

    Ing. Rudolf Siebenhofer (SieITMCi)

    "Erfolgreiches Requirements Engineering als Voraussetzung für erfolgreiche Projekte setzt die konsequente Anwendung geeigneter METHODEN, PROZESSE und WERKZEUGE voraus." Und genau daran scheitern viele Projekte. Es geht darum, die RICHTIGEN DINGE RICHTIG zu tun. BEIDES hat den gleichen Stellenwert. Der richtige Umgang mit Anforderungen ist dabei die Basis für Erfolg oder Misserfolg von Projekten. In diesem kostenfreien Vortrag erfahren Sie mehr über das Thema Requirements Management und Elimination.

     

    Vorstellung von Zertifizierenden

    Sonja Haberl

    EXIN ist das weltweit unabhängige Zertifizierungsinstitut für Fachkräfte im ICT-Bereich. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Zertifizierung der Kompetenzen von weltweit beinahe 2 Millionen Fachkräften ist EXIN die führende und anerkannte Instanz im ICT-Markt. Mit über 1000 akkreditierten Partnern ermöglicht EXIN Prüfungen in 165 Ländern und 20 Sprachen.

     

    DevOps

    Gerwald Oberleitner (Microsoft)

    Lernen Sie in diesem Vortrag die 7 Habits of DevOps kennen und wie Sie von DevOps in Ihrem Unternehmen profitieren können. Personen, Prozesse und Werkzeuge ermöglichen Ihnen im Zusammenspiel auf die Anforderungen in der Digitalisierung zu reagieren und die Herausforderungen zu meistern. Digitale Dienstleistungen zu Ihren Kunden zu bringen wird ein wesentliches Element sein – die erforderliche Geschwindigkeit und Qualität ist aber mit heutigen Ansätzen nicht zu erreichen. Deshalb braucht es in der Digitalisierung auch eine DevOps-Strategie.

     

    Arbeiten und Denken wie ein StartUp

    Gerald Tretter (INFONOVA GmbH)

    Die Fortschreitende Digitalisierung unterschiedlichster Arten von Prozessen und Interaktionen in Unternehmen gepaart mit der Generierung von Daten aller Art schafft die Voraussetzung für „Digitale Innovation“ in den unterschiedlichsten Branchen und Industrien. Der zentrale Enabler dieser Innovation ist IT bzw. Software. Damit werden die Anforderungen an IT Systeme aber nicht nur immer umfangreicher und komplexer, sondern es ändert sich grundlegende die Art und Weise wie Anforderungen entstehen und in welcher Form sie umgesetzt werden müssen. Kurze Entwicklungszyklen (Tage statt Wochen oder Monate), Hohes Maß an Ungewissheit, Entwicklung von Prototypen oder MVPs (Minimal Viable Products), neue Technologien (z.B. Blockchain, Big Data Analytic Tools wie Watson), Nutzung von Cloud Services werden zum „Alltag“ in digitalen Innovationsprojekten. Derartige Rahmenbedingungen erfordern nicht nur den Einsatz neuer Technologien und Methoden sondern auch eine grundsätzliche Veränderung der Zusammenarbeit in Organisationen und Projektteams. Der erste Schritt dieser Veränderungen wurde oder wird in vielen Organisationen bereits überlegt und probiert – die engere Kooperation zwischen den Anwendungsentwicklungs- und Anwendungsbetriebsorganisationen – DevOps. Diese organisatorische Neuaufstellung innerhalb der Technologiebereiche eines Unternehmens adressiert die Bruchstelle zwischen Entwicklungs- und Betriebsprozessen, um schneller Deployment und Releaseprozesse unter Sicherstellung der Betriebssicherheit realisieren zu können. Nicht adressiert wird die Bruchstelle zwischen Fachbereich/Anforderer und Betrieb. Hier ist jedoch unbedingt auch eine grundlegende Änderung der Zusammenarbeitsmodelle und –prozesse notwendig, um die oben beschriebenen Herausforderungen adressieren und meistern zu können. Im Idealbild kann dies ähnlich wie in technologiegetriebenen Start-Ups zu einer völligen Verschmelzung zwischen Business/Fachbereich und Technik in ein gemeinsames Team werden. Aus Dev-Ops werden damit BizDevOps Organisationsformen.

     

    Software Architecture Day

    Jedes SW Produkt hat eine Architektur. Man kann nicht keine haben. Dennoch muss man feststellen, dass die Architekturarbeit oftmals vernachlässigt wird. Der Siegeszug agiler Methoden hat durch Missverständnisse in diesem Bereich noch ein Übriges dazu beigetragen. Die Auswirkungen von schlechter oder schlecht gepflegter Architektur sind allerdings handfest und äußern sich in Mehrkosten und verminderter Leistungsfähigkeit von Software und Organisation. In dieser Veranstaltung werden Ihnen die Vortragenden Einblicke in die Wichtigkeit der Architekturarbeit, die gute Einbindung in agile Umfelder und aktuelle Muster und Methoden näherbringen.

     

    Veranstaltungsschwerpunkte:

    • Transformation zur Agilen Organisation
    • Microservices
    • Softwarequalität – Softwaretest – Agilität
    • Agile Architektur
    • Application Life Cycle Management
    • Prozessverbesserung in Business & IT
    • Agiles Produktmanagement
    • Agiles Projektmanagement
    • Agiles Portfoliomanagement
    • Agile Entwicklung und neue Arten des Deployments
    • Skalierung agiler Architekturen
    • Frameworks wie LESS, Safe 4.0
    • Reporting aus Managementsicht
    • Methoden wie KANBAN oder SCRUM
    • Podiumsdiskussion zum Thema DevOps

     

    Ziel und Inhalt der Veranstaltung: Den Teilnehmern an dieser Veranstaltung soll mit Ihren Beiträgen ein guter Überblick über die Thematik gegegeben werden. Besonderes Interesse erwecken dabei stets Praxiserfahrungen von/über Kundensituationen.

     

    Zielgruppe: Projektmanager, Geschäftsprozessmodellierer, Requirements Engineers, Designer, Qualitätssicherer, Software- Architekten, Application Manager, Programmierer, aber auch Systemanalytiker, die die Denkart von Designern besser verstehen wollen.


    Agile Softwarearchitektur

    Stefan Toth (embarc Software Consulting GmbH)

    Moderne Projekte stellen hohe Anforderungen an die technische Lösung, gleichzeitig soll Architekturarbeit immer „unauffälliger“ werden. Um Dynamik, Flexibilität und gute Zusammenarbeit zu erreichen, müssen sich die Herangehensweisen für Softwarearchitektur weiterentwickeln. In der Praxis ist das bereits beobachtbar: Entwicklungsteams kümmern sich gemeinsam um Architekturaufgaben, Architektur wird „Just-in-time“ entschieden und bettet sich in den üblichen agilen Priorisierungsprozess von Anforderungen und Tätigkeiten. Der Vortrag von Stefan Toth (embarc Software Consulting GmbH) gibt einen Eindruck davon, was wir von Vorreitern der IT-Industrie lernen können, wie sich agile Prinzipien und Ideen auf Architekturarbeit übertragen lassen und wie man Architekturpraktiken sinnvoll und effizient in agilen Vorgehen verankert. Kleine Methoden, praktische Techniken und hilfreiche Sichtweisen werden vorgestellt und zeichnen insgesamt ein Bild einer neuen Architekturdisziplin. Einer Disziplin, die sich nicht um den einen Architekten dreht. Die sich an Einflüssen aus Lean orientiert und gut in agile Projekte bettet. Einer Disziplin die Zielorientierung fördert und Pragmatismus großschreibt. Stefan Toth arbeitet als Softwarearchitekt und Berater bei der embarc GmbH. Seine Schwerpunkte liegen in der Konzeption und der Bewertung mittlerer bis großer Softwarelösungen sowie der Verbindung dieser Themen zu agilen Vorgehen. Er ist Autor zahlreicher Artikel in Fachmagazinen sowie des Buchs „Vorgehensmuster für Softwarearchitektur“ (2. Auflage, Carl Hanser 2015).

     

    Behaviour Driven Testing

    Wolfgang Kaufmann (Infonova)

    Schaffen einer einheitlichen Sprache vom Epic, über das Requirement-Engineering den User Stories bis hin zum Code und den Test Managern. Welche Wege und Methoden zum isolierten Testen eines Micrsoservice sind für „Behaviour Driven Testing“ nötig. Welche Prozesse und Prinzipen müssen angewendet werden für das automatisierte „Testsetup im Test“ und um wiederholbar ausführbare Tests zu gewährleisten. Welche Vorteile bei Schnittstellentests zwischen Microservices können mit „Consumer Driven Testing“ erreicht werden.

     

    We love to hate documenting - Visualize, document and model software architecture with MDG Technology for C4 Model

    Bob Hruska (LieberLieber)

    There are several different ways to think about, describe and visualize a software system. Examples include IEEE 1471, ISO/IEC/IEEE 42010, Philippe Kruchten’s 4+1 model, etc. What these have in common is that they all provide different “views” onto a software system to describe different aspects of it. For example, there’s often a “logical view”, a “physical view”, a “development view” and so on. This workshop aims to provide a lightweight Simon Brown’s “C4 model” approach that software development teams can use to visualize their software in Enterprise Architect. The MDG Technology for C4 Model provides predefined model structure together with diagrams and relevant elements enabling you to draw diagrams at varying levels of abstraction to visualize the static structure of a software system.

     

    Microservices – Nur für Big Player oder auch für KMUs?

    Mag. Georg Buchgeher (Software Competence Center Hagenberg GmbH)

    Microservice-Architekturen versprechen eine hohe Flexibilität sowie Nachhaltigkeit in der Softwareentwicklung. Während Microservice-Architekturen seit Jahren erfolgreich in großen Unternehmen eingesetzt werden stellt sich die Frage ob Microservice-Architekturen auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) relevant sind? In diesem Vortrag wird zuerst ein kurzer Überblick über Microservice-Architekturen und deren Vorteile im Vergleich zu traditionellen monolithischen Systemen gegeben. Im Anschluss folgen die Vorstellung zentraler Prinzipien für Microservice-Architekturen, sowie eine Diskussion welche Herausforderungen sich bei der Einführung von Microservice-Architekturen im Kontext von KMUs mit kleinen Entwicklungsabteilungen ergeben.

     

    „Zu Tode gerittene“ Architektur

    Dr. Bernhard Burger (Software Quality Advantage)

    Software altert „anders“. Auf den ersten Blick entwickelt sie keine Rostflecken, quietscht und klappert nicht. Sie wird über Jahre und Jahrzehnte weiterentwickelt und verändert, Auch auf den zweiten Blick sieht man Software oftmals nicht an, dass sie schon in die Jahre gekommen ist. Es sei denn man schaut etwas näher auf die „real existierende Architektur“ und den "real existierenden Code“. Hier kann man dann sehen, wie sehr die Architektur schon erodiert ist und wie sehr der Druck des Alltagsgeschäfts einem einstmals eleganten und zielgerichteten zerfleddert hat. Wenn man allerdings keine dauernde Architekturgovernance betreibt, wann soll dieser zweite Blick gemacht werden? Wir beschäftigen uns in diesem Vortrag mit den für das Management wesentlichen Zeichen und den Optionen, die bei einem „toten“ oder „sehr kranken Pferd“ zur Verfügung stehen.

     

    Architecture Governance

    Philipp Haubner (BMJ)

    10 DevOps, 10 Produktarchitekten, 100+ Teammitglieder – Agile Softwareentwicklung funktioniert mit hoher Eigenverantwortung des jeweiligen Entwicklungsteams, braucht jedoch in einem komplexen Umfeld geeignete Regelkreise; nicht zuletzt auch um die wesentlichsten Quality Attributes des Gesamtsystems zu gewährleisten. Kontinuierliches Monitoring von Quality KPIs erlauben es den Überblick zu behalten, Fehlentwicklungen zu identifizieren und langfristig saubere Software-Architekturen sicherzustellen.

     

    Legen wir den Fokus auf Sichtbarkeit!

    Stefan Jakoubi (SBA Research gGbmH)

    Man sollte meinen, dass wir im Jahr 2017 soweit sein sollten, dass Sicherheit in der Softwareentwicklung komplett eingebettet ist. Fakt ist allerdings, dass dies oftmals immer noch nicht der Fall ist und funktionale und sicherheitsrelevante Anforderungen getrennt betrachtet werden – vor allem, wenn es sich um die kontinuierliche Aufrechterhaltung des erforderlichen Sicherheitsniveaus dreht. Schauen wir uns an, wie wir für dieses Problem gemeinsam eine Verbesserung erreichen können!

     

    Technologieoutlook und Megatrends: Digitale Gesellschaft in der Zukunft

    Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche hat sich in den letzten Jahren noch weiter verstärkt, immer weitere Bereiche des täglichen Lebens werden vernetzt und miteinander verbunden. Dies betrifft nicht nur den Consumer-Bereich, auch bisher relativ klassische Bereiche wie die produzierende Industrie setzen zunehmend auf Vernetzung und die Entwicklung neuer, datengetriebener Services. Speziell das Industrie-4.0-Paradigma zeigt dabei vermehrt neue Services und Chancen in »alten« Bereichen auf, die zur Belebung der jeweiligen Branchen beitragen können. Günstige dezentrale Sensor- und Kommunikationssysteme ermöglichen die Sammlung umfangreicher Daten und die Anbindung selbst kleinster Endgeräte im Rahmen des Internet of Things. Diese Datensammlungen können wiederum zur besseren Anpassung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen und Produkten an spezifische, sich ändernde Bedürfnisse der KonsumentInnen genutzt werden. Intelligente Algorithmen ermöglichen dabei den Vorgriff auf kommende Bedürfnisse der NutzerInnen.

     

    Veranstaltungsthemen:

    •  Autonome Systeme & Industrie 4.0 
    • Internet of Things, Services and People bei ABB Schweiz 
    • Cognitive Computing 
    • Bargeldlose Gesellschaft: Fluch oder Segen? 
    • Herstellerverpflichtung bei Informationeller Selbstbestimmung 
    • Information Security 
    • Brave New World oder 1984? 
    • Demokratie 2.0 
    • Menschenrecht im digitalen Zeitalter 
    • Podiumsdiskussion: Chancen und Herausforderungen für die Gesellschaft 

     

    Moderation: Prof. Jürg Gutknecht (SI, ETH Zürich) und Hans Müller (Future Network) 

     

    Zielgruppe:
    EntscheidungsträgerInnen in der IT, Personen aus der Unternehmensstrategie und dem Marketing, Projektverantwortliche für SOA, Web, Security und anderen Technologien, Forschung und Entwicklung aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung und an zukünftigen Entwicklung Interessierte.

    Ziel der Veranstaltung:
    Den TeilnehmerInnen soll mit Ihren Beiträgen ein guter Überblick über die Thematik gegegeben werden. Besonderes Interesse erwecken dabei stets Praxiserfahrungen von/über Kundensituationen.

    Die Flug- und Hotelbuchungen sind von den Teilnehmern selbst vorzunehmen!

    Security Trends: Cybercrime & aktuelle Bedrohungen

    Am 12.September 2017 veranstaltet CON•ECT Eventmanagement ein IT-Security Event mit seinen Partnern zur Serie "Security-Trends: Cybercrime und aktuelle Bedrohungen".

     

    Geplante Veranstaltungsschwerpunkte:

    • Die neue EU Datenschutzverordnung (Key Note angefragt)
    • Business Continuity Management
    • Standards wie ISO 27001/ ISO 22301/ EN 50600
    • Security Mobiler Endgeräte
    • Security aus technischer, organisatorischer, rechtlicher und Management-Sicht (Security Policy)
    • SIEM – Security Incident Event Management Aktuelle Bedrohungsszenarien

    Aktuelle Bedrohungsszenarien aus der Praxis von PwC

    Dr. Christian Kurz (PwC)

    Cyber Angriffe und Social Engineering Attacken finden in Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen profitable Opfer. Wie die jährlich von PwC durchgeführte Umfrage GSISS zeigt, sind sich die meisten befragten Unternehmen der umfangreichen Gefahren bewusst. Kaum eine technisch-verantwortliche Stelle hat jedoch die Ressourcen und das Know-how, bezüglich der Gefahrenabwehr immer auf dem neuesten Stand zu sein, geschweige denn eine lückenlose Aufarbeitung von Vorkommnissen zu gewährleisten. Dieser Vortrag greift praktische Erfahrungen aus der forensischen Sicht von PwC auf und leitet daraus die aktuellen Herausforderungen und Bedrohungsszenarien ab. Der Vortragende gibt einen Einblick in tatsächlich untersuchte Fälle, wie z.B. Fake President Fraud oder Immigration Fraud und die Arbeitsweise der Forensiker.

     
    Do., 8. Jun 2017
    CON•ECT Informunity
    CI134385
    DI Ralf Mittermayr (Saubermacher),
    Mag.(FH) Günther Seyer (PwC)
    Di., 13. Jun 2017
    CON•ECT Informunity
    CI134263
    Di., 13. Jun 2017
    CON•ECT Informunity
    Mo., 11. Sep 2017
    CON.ECT Partnerevent , CON•ECT Informunity
    Di., 12. Sep 2017
    CON•ECT Informunity